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historische Bauforschung -
Bewertung überkommener Bausubstanz

Am Ende der denkmalpflegerischen Untersuchungen steht eine Bewertung der Bausubstanz unter unterschiedlichen Gesichtspunkten. Dabei kann das Augenmerk entweder auf das gesamte Gebäude oder auch nur auf einzelne Ausstattungsmerkmale gerichtet sein.
Wobei für die Einstufung eines Gebäudes als Denkmal unterschiedliche historische oder künstlerische Aspekte zu beachten sind.

Darüber hinaus spielt auch der rein substantielle Zustand einer Baulichkeit eine Rolle, aus dem weitere Schritte abzuleiten sind. Auch bei zerstörter oder stark reparaturbedürftiger Substanz sollte die weitestgehende Erhaltung des Baus angestrebt werden, indem so viel wie möglich repariert anstatt ausgetauscht wird. Dies gilt vor allem im Bezug auf Fenster und Türen, die häufig im Namen einer unzureichenden Wärmedämmung geopfert werden, ohne über Alternativen nachzudenken.

Gleichermaßen gilt es, eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber den vermeintlich „unscheinbaren“ Ausstattungsdetails, wie Fußleisten, Beschlägen etc. zu entwickeln, denn erst diese machen den unverwechselbaren Charakter eines Gebäudes aus.

Auch wenn die Untersuchungen ergeben, dass es sich bei dem Objekt um ein Beispiel unter vielen handelt, die für eine bestimmte regionale Eigenart oder bautypologische Entwicklung stehen, sollte dies keineswegs als Freibrief für eine die Geschichte des Hauses ignorierende Behandlung betrachtet werden.

Als Ansprechpartner für Ihre Fragen und Projekte im Bezug auf die historische Bauforschung stehen Ihnen die Mitarbeiter unserer Abteilung BAUFORSCHUNG gerne zur Verfügung.


Haus Briel, Ansicht 2000
Haus Briel, Ansicht Niederstraße 2000

Haus Briel, Ansicht  2001
Haus Briel, Ansicht 2001